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Bei der Schufa handelt es sich um eine Schutzgemeinschaft, deren Mitglieder sich aus kreditvergebenden Unternehmen, sowie Banken und auch Handyprovidern zusammensetzen. Jeder Kunde, der schon mal ein Ratengeschäft, einen Kredit oder einen Handyvertrag abgeschlossen hat, ist in den Datensätzen der Schufa. All diese Geschäfte und die Daten der Kunden werden bei der Schufa gespeichert. Einen Eintrag bei der Schufa zu haben ist also nichts Besonderes, denn fast jeder hat schon mal eines der vorgenannten Geschäfte abgeschlossen. Ein Negativeintrag hingegen hat sicher einige Konsequenzen. Doch wie kommt es zu einem Negativeintrag und was tun, wenn dieser unrechtmäßig erfolgt ist? Zu einem Negativeintrag kommt es dann, wenn ein Kunde ein Ratengeschäft unregelmäßig oder gar nicht mehr bedienen kann, soll also heißen, wenn die Ratenzahlung oder die Handyrechnung nicht mehr in vollem Umfang bezahlt wird. Wenn das passiert, dann melden die Mitglieder dies an die Schufa, häufen sich diese Vorkommnisse bei einem Kunden, sinkt der Liquiditätsindex, die Folge, wenn ein solcher Kunde einen Ratenkredit oder Waren auf Raten kaufen möchte, wird dies dem Kunden versagt. Die negative Klausel bei der Schufa wird über 3 Jahre gespeichert, hat sich der Grund erledigt, der zum Negativeintrag geführt hat, so muss der Kunde die Löschung beantragen. Wenn jemand wissen möchte, welche Daten von ihm bei der Schufa gespeichert sind, dann kann er über eine sogenannte Selbstauskunft diese Daten gegen eine Gebühr abfragen, das Ergebnis bekommt man dann schriftlich, über die Internetseite der Schufa kann die Auskunft auch online beantragt werden. Gegen einen unberechtigten Eintrag kann man bei der Schufa Widerspruch einlegen.